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Digitalisierung

Digitalisierung: Benutze mich – Verschone mich

Du tust es. Jeden Tag. Immer. Mit jeder Kundenkarte im Supermarkt, mit jeder Bargeldbehebung, mit jedem Mal „Haben Sie das grüne Karterl da?“ beim Arzt, gibst du deine Daten preis. In diesem digitalen, globalen Irrgarten wuchern persönliche Daten ohne Ende. Du bist gläserner als Orwell in seinem Bestseller „1984“ jemals vermutete. Das Spiel nicht mitzuspielen ist quasi unmöglich. Was aber, wenn du nicht so ohnmächtig bist, wie du glaubst? Was, wenn du es doch in der Hand hast, ein faires Datenspiel zu betreiben? Setze Digitalisierung zu deinem Nutzen ein!

Digitalisierung und Mensch sein

Wir bewegen uns in einem zwiespältigen benutz-mich-verschone-mich Spannungsverhältnis aus völliger Hingabe zur Digitalisierung und trotziger Totalabstinenz. Social media chats, Chat-Apps  Benachrichtungstöne schellen täglich unglaublich oft in unseren Ohren. Sie versprechen unsere soziale Beliebtheit mit dem Satz „Sie haben eine neue Nachricht“ augenscheinlich zu steigern. Unsere Halswirbelsäule weist massive Einseitigkeiten und Belastungen auf, durch unser 0 – 24 Uhr präsentes Gewische auf smarter Hardware. Die Regionen in unserem Hirn, die für die Motorik der Hände und Finger zuständig sind, weisen bereits jetzt starke Veränderungen auf. Besonders die dicksten Finger an den äußersten Stellen unserer Hände sind beim Texten, Liken und Sharen besonders stark beansprucht. Des Weiteren bleibt der Einfluss auf unser Sozialverhalten ebenfalls nicht verschont. Nähere Details dazu findest du HIER. Was das für zukünftige Generationen bedeutet, ist noch unzureichend absehbar.

Digitalisierung im Alltag

Wie gehst du mit Digitalisierung um? Was bewegt dich? Wir geben den E-Zählerstand an unseren Energielieferanten online bekannt. Die Homeshoppingbestellung tilgen wir via netbanking. Die GIS-Gebührenbefreiung für Oma und Opa melden wir im Internet, die Beschwerde über die viel zu hohe Handyrechnung verläuft sich im vierzehnten Submenü der Homepage des Anbieters. Hotline gibt es keine, ist Beschwerdemanagement zwischenmenschlich doch recht unbequem. Statt KundensupportmitarbeiterInnen, warten nur noch sogenannte „Chatbots“ – programmierte Roboter – in hallenden, ehemals stark frequentierten Eingangsbereichen diverser Firmen, die auf Kundenfragen automatisiert antworten.

Essen wird digital

Essen gehen geht nur noch modern und fast: Die Interaktion – Nahrungsorder – erfolgt gezwungenermaßen bei einer Maschine, die uns mit Essensoptionen zumüllt, dessen Benutzeroberfläche unmittelbar vor Zahlungsabschluss hängt und für das Durchlaufen des Bestellprozesses mindestens doppelt so viel Zeit in Anspruch nimmt, wie auf die altmodische Weise. Von Barrierefreiheit kann trotz Design Award nicht die Rede sein, so kommen RollstuhlfahrerInnen lediglich mit der Nasenspitze ans Bankomat-Einsteckfach. Bestellen muss dann doch eine(r) auf zwei Beinen.

Führe mich nicht in Versuchung

Wir sind auf der Suche nach neuen Gartenmöbeln; googeln mal eben das optimalste Preis-Leistungsverhältnis in unserer Umgebung. Kleingeld für den Kaffeeautomaten mitführen ist sowas von old school. Auf dem Schlüsselbund in unserer Hosentasche baumelt stattdessen ein Keychip mit dem wir koffeinhaltige Heißgetränke – meist in zu hohe Dosen – konsumieren. Näher als an unsere Unterhosen kann uns wohl kein Medium sonst kommen. Selbst unsere Zahnbürste zeigt uns nach knapp 2 Minuten mittels digitalem und so gar nicht menschlichem Lächeln an, es wäre genug  an Zahnhygiene betrieben worden. Wir schwimmen schon lange mit im digitalen Strom, haben es aber nicht bemerkt. Es war ein schleichender Übergang einer Entwicklung, derer man sich nicht verschließen kann. Und so schimpfen wir heute über neue automatisierte Tools, Homeshoppingfunktionen von Supermärkten, digitale Signatureinheiten und Onlineneuerungen des Finanzamts. Die Versuchung zu schimpfen und gleichzeitig ungefiltert zu konsumieren ist groß. Aber wem hilft das?

Mach dich frei….obenrum

Sich diesen digitalen Gegebenheiten zu entziehen hieße wohl, wie ein eigenbrötlerischer Einsiedler in einer aus upgecyceltem Müll gebastelten Hütte zu hausen. Das heißt ohne Mobiltelefon, Fernseher, Kaffeepadsmaschine, batteriebetriebenem Bleistiftspitzer oder sonstigen technischen Spielereien. Zugegeben, die Verbindung im Wald wäre ohnehin die viel essentiellere als verbindungssicheres W-Lan. Was aber, wenn all das vergeudete Zeit ist? Das Schimpfen, das Beschweren; das Ver-wehren vor Dingen, die auch ohne unser Schimpfen weiter voranschreiten werden?

Weil du bestimmst

Unser Alltag ist bestimmt von Digitalisierung. Kurzum, der Trend ist nicht aufzuhalten. Du kannst dich aus der Ohnmacht befreien und selbst wählen, was dir wirklich Erleichterung bringt. Du entscheidest, wann es an der Zeit ist, im Wald einen Baum zu umarmen und wann die 87 ungelesenen Nachrichten in deinem Mail-Postfach Aufmerksamkeit brauchen. Zahnbürsten aus 100% nachhaltigen Rohstoffen – ohne Smiley, aber mit reichlich grünem Herzen – gibt es übrigens HIER. Nur für den Fall, dass die digitale Version dich nervt. Behalt die Netbanking-Funktion und iss gesund. Spar dir doch den Error beim Bestellen im Fast Food Restaurant. Hör auf damit, ständig rasanter durch dein Leben zu schnellen. Verwalte deine Lebenszeit smart! Nutze Technik zu deinem Vorteil!

Digitalisierung – Synaptos denkt smart

Synaptos hat dazu passend eine Software mit Haltung geschaffen: Smart Therapy. Mit der smarten Cloud-Software erldigst du mittels intuitiver OneClick-Bedienung Patientenverwaltung, Befund-erstellung, Rechnungslegung, Dokumentverwaltung, Terminkoordination und den Jahresabschluss binnen Sekunden. Alles was du dazu brauchst ist Offenheit für Neues, mind. 1 Zeigefinger und Freude daran, die positiven Aspekte von Digitalisierung zu erspüren. Das spart Lebenskraft, Lebenszeit, Geld, Nerven und schont überdies deine Halswirbelsäule. Mach dir selbst ein Bild: HIER findest du unsere Video-Tutorials. Registriere dich kostenlos und unverbindlich. Bis zu 15 PatientInnen kannst du mit den vollen Funktionen real dokumentieren. Wir verkaufen nicht die Katze im Sack – wir geben dir vielmehr die Möglichkeit, wieder Frau/ Herr deiner Lebenszeit zu werden.

Der Mensch zählt

Was bei aller Liebe zur Digitalisierung oft übersehen wird: Es braucht immerhin noch Menschen hinter den Maschinen, Algorithmen und SEO Codes. Das heißt der Faktor Mensch ist entscheidend. Du hast die Wahl! Fühlst du dich weiterhin überflutet, oder wirst du dir inzwischen deiner Handlungsfähigkeit bewusst. Synaptos meint darum: Schluss mit der Ohnmacht. Die Frage ist, ob du für Veränderungen bereit bist und deine Gesundheit nicht durch permanente Überforderung gefährdest!

—> Fazit: Es gibt nicht nur Pro oder nur Contra. Digitalisierung kann in viele Richtungen gedacht werden. Finde deine individuelle digitale Wahrheit. Trau dich! Probier dich aus! Benutz sie! Verteufle sie! Mach Abstriche! Nur bitte fühl dich nicht ausgeliefert. Entscheide smart, wo dir Digitalisierung das Leben leichter macht. HIER findest du weitere Infos zum Faktor Mensch im Digitalisierungs-Irrgarten.

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