Michael Einspieler ist selbständiger Physiotherapeut in Ludmannsdorf/ Kärnten. Wir haben ihn zum Interview in seiner idyllischen Praxis am Land besucht. Weshalb er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat, was besonders knifflig ist im Berufsalltag, wie er durch Synaptos qualitativer arbeiten kann und vieles mehr, erfährst du in diesem Blogtext.

Synaptos: Weshalb bist du Physiotherapeut geworden?

Michael: Da muss man immer flexibel und am Ball bleiben. Nichts stagniert, kein Tag ist gleich. Das taugt mir! Ich kann immer Individuell schauen, wo der Patient steht und mir ein Programm überlegen.

Synaptos: Dein Schwerpunkt?

Michael: Sport, Orthophädie, Betreuung nach Unfällen. Besonders mit Crossfit Übungen und funktionellem Training. Das heißt man wird nicht geführt, sondern muss selber halten, tragen und stabilisieren. Alle Bewegungsmuster der menschlichen Physiologie werden berücksichtigt.

Synaptos: Gibt es ein Physio-Klischee?

Michael: Die klassische Vorstellung von Physiotherapie ist: Ich komme hin, lege mich auf die Massageliege, der Physiotherapeut mobilisiert meine Gelenke und massiert Verspannungen weg. Im Grunde genommen ist die Abwechslung zwischen aktiv und passiv wichtig. Mich freut es, wenn wir unsere therapeutischen Ziele erreicht haben und der Patient sein Körpergefühl gesteigert und sein Bewegungsrepertoire erweitert hat.

Synaptos: Was ist das Besondere im Berufsalltag?

Michael: Ganz klar, die Freiheit und Selbstbestimmtheit. Aus diesem Grund habe ich vor einem Jahr meine Praxis in mein Elternhaus nach Ludmannsdorf verlagert. Hier fühle ich mich gut. Folglich ist dieses Wohlgefühl für mich ausschlaggebend, um meine Patienten gut zu betreuen. Wenn es mir gut geht und die Umgebung stimmt, ist Heilung und Körperarbeit gut möglich.

Synaptos: Was ist belastend im Berufsalltag?

Michael: Im Prinzip all das, was der Patient nicht sieht. Zum Beispiel die gesamte Praxisadministration. Die Herausforderung ist oft, digitale und analoge Ablageformen zusammenzuführen. Außerdem muss die Befundung oft sehr schnell erfolgen und ist fallweise ungenau. Das beeinflusst die Behandlungsqualität. Ich war immer auf der Suche nach Alternativen, die alle meine Ansprüche verknüpfen und individuell zu mir passen. Ich möchte mich auf die Arbeit konzentrieren und nicht stundenlang Zettel suchen. Mit Smart Therapy wird die Administration in die therapeutische Arbeit integriert und ich behandle konzentriert und qualitativ.

Synaptos: Der größte Nutzen von Smart Therapy?

Michael: …ist die grafische Befundung, die interaktiv mit dem Patienten stattfindet. Gespräch, Anamnese sowie Diagnostik passieren parallel. Das ist eine riesige Erleichterung, weil der Patient im Mittelpunkt steht. Er sieht live am Tablet was los ist. Darin liegt ein großer Patientennutzen. Und ich muss nicht mühsam in Nachgang die Behandlungseinheit rekonstruieren und von Zetteln digital übertragen. Das spart Zeit, Papier und Nerven.

Synaptos: Dein Synaptos Fazit?

Michael: Alles was neu ist, ist schwierig. Das Loslassen von alten Systemen ist meist belastend und wirkt auf den ersten Blick aufwendig. Überdies bei Software sind viele zaghaft. Infolgedessen schiebt man den Faktor Zeit vor, dabei hat man einfach Hemmung vor Veränderung. Hier braucht es Motivation und Mut. Es darf nämlich ein bisserl leichter gehen im Berufsalltag.

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